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Indianer :)

Die Klasse 4 der Elisa-Schule hat das Schuljahr in Sachkunde mit dem Thema „Indianer“ begonnen. Dabei haben die Kinder geschichtliche Zusammenhänge entdecken dürfen zwischen der Zeit Luthers, was sie letztes Schuljahr bearbeitet hatten und der Zeit Kolumbus, der fast zeitgleich Amerika entdeckte. So wurde schnell nachvollziehbar für die Schülerinnen und Schüler, warum die Menschen sich in Europa nicht so wohlfühlten im 16. Jahrhundert und bereit waren, neues Land zu besiedeln.

Die Kinder haben über die verschiedensten Stämme erfahren, dass sie sich doch in vielen kulturellen Gepflogenheiten deutlich unterschieden. Dabei war auch die Sprache eine deutliche Abgrenzung der Stämme, die mit gemeinsamen Zeichen überwunden werden musste.

Die Indianer schätzten die Natur und gingen verantwortungsvoll mit ihr um. Somit war auch ihr Umgang miteinander respektvoll und friedlich.

Doch die Schülerinnen und Schüler mussten miterleben, wie Gier und Neid auch ganz viel zerstört. Durch Texte und Filme haben sie gesehen, dass die Siedler aus Europa Frieden mit den Mitmenschen und Verantwortung vor der Umwelt nicht so hoch priorisierten.

Auch die Namensgebung und der spirituelle Glaube der Indianer hat sich von dem unterschieden, was die Kinder aus der biblischen Zeit kennen. Sie haben Vergleiche angestellt, was die Namen in der Bibel bedeuten und wie sie vergeben wurden mit dem, wie Indianer zu ihren Namen kamen. Auch kannten sie keinen Schöpfergott, sondern verehrten die Geister, die sie in der Natur sahen.

Umrahmt wurde das Thema in Kunst mit dem Erstellen eines Tipidorfs und der Anfertigung von individuellem Kopfschmuck. Die Kinder haben ein ganzes Dorf nachgebildet und konnten sich in das alltägliche Leben der Indianer noch besser einfühlen: wie man gekocht, gewohnt und gejagt hat.

smiley 

Ruth Bieling